The Prospector | Die große Alaska und Nord Kanada Rundreise (AMR10)

Alaska und Yukon Rundreisen: Natur Erlebnis Reise durch Alaska und den Norden Kanadas

Iditarod Iditarod Iditarod

Die Adler haben dem alten Tlingit-Ort und Fischerhafen Haines im Nordteil des Panhandle zur Berühmtheit verholfen. Jedes Jahr im Spätherbst sammeln sich im Tal des Chilkat River bis zu 4000 Weißkopfseeadler, um sich an einem späten Lachszug gütlich zu tun - ein einzigartiges Schauspiel für Vogelfreunde und Fotografen. Das reizvolle Städtchen liegt vor der dramatischen Bergkulisse der Coast Mountains.  Über den landschaftlich eindrucksvollen Haines Highway erreicht man den Alaska Highway Richtung Fairbanks.




Tag 1: Anchorage

Rund 280.000 Menschen - fast die Hälfte aller Alaskaner - leben in Anchorage. Doch gleich am Stadtrand beginnt grandiose Wildnis: Im Osten ragen die vergletscherten Chugach Mountains bis auf über 2000 m auf, davor begrenzen zwei schimmernde Meeresarme die breite Küstenebene, in der Anchorage liegt. Bei klarem Wetter kann man im Norden die Eisgipfel der Alaska Range mit dem 6194 m hohen Mt. Denali sehen. Die wilde Natur ist nie weit in Anchorage, mit etwas Glück können Sie die Tierwelt Alaskas sogar schon in der Stadt erleben: Im Ship Creek, nur ein paar Straßen vom Zentrum entfernt, schwimmen im Sommer die Lachse aus dem Cook Inlet flussaufwärts, Weißkopfseeadler kreisen über dem Flüsschen, und in den Vororten passiert es öfter, dass ein Elch im Garten steht. Die Stadt ca. 98 Jahre alt und entstand erst 1915 als Arbeitercamp für den Bau der Alaska Railroad von Seward nach Fairbanks. Das Wachstum erfolgte in heftigen Schüben, wie es sich für eine Boomtown des Nordens gehört: während des Zweiten Weltkriegs durch die Errichtung großer Militärstützpunkte, später durch die Ölfunde in Alaska. Anchorage wurde allmählich zum Versorgungszentrum des Staates und zum Sitz der großen Ölfirmen.

Ältere Gebäude gibt es kaum noch in Anchorage. Grund dafür ist das große Karfreitagserdbeben von 1964, das mit einer Stärke von 8,6 auf der Richterskala die Stadt fast völlig zerstörte. Seither wurde sie modern und amerikanisch wieder aufgebaut: mit Bürogebäuden und Tankstellen, großen Einkaufszentren und Fast-Food-Lokalen. Für Besucher ist die Stadt heute vor allem Startpunkt für Touren: Sie liegt im Schnittpunkt der wichtigen Highways, bietet die günstigsten Supermärkte und Ausrüstungsläden. Von hier starten die Jets zu den Orten im Hinterland, von hier aus befördern einen die Buschpiloten zu Seen und Lodges in der Einsamkeit.

Native Heritage Center: Ein Museumsdorf, das die fünf Kulturkreise der Eskimo-, Indianer- und Aleutenvölker in Alaska dokumentiert und als Non-Profit-Unternehmen von den Ureinwohnern selbst geleitet wird. Führungen durch junge Stammesangehörige. Wechselnde Ausstellungen, Filme, Tanzvorführungen. Museumsshop, Café, Restaurant.

Lake Hood:  Eine Sehenswürdigkeit anderer Art: Der verzweigte See neben dem International Airport ist der größte Wasserflughafen der Welt. An Sommertagen starten und landen hier bis zu 800 Flugzeuge. Kaum zu fassen, was hier alles schwimmt und rollt. Am Südufer des Sees reihen sich die Büros der Buschflieger und der Airtaxi-Gesellschaften aneinander, die Rundflüge über die Chugach Mountains und zum Mt. Denali anbieten. Den besten Blick auf das Geschehen hat man von der Terrasse des Lakefront Hotels an der Spenard Road.

Flat Top Mountain: An klaren Tagen folgen Sie den Hinweisschildern zum Chugach State Park. Der Hausberg von Anchorage bietet eine atemberaubende 180 Grad Aussicht auf die Stadt, den Turnagain Arm und die Alaska Range. Zahlreiche markierte Wanderwege führen von hier in die einsame Bergwildnis und auf den Gipfel des Flattop Mountain. (Wanderzeit ca 3 Stunden)

Resolution Park: Mit einem Standbild des Forschungsreisenden Captain Cook. An klaren Tagen hat man von der Plattform aus einen phantastischen Blick über das Cook Inlet bis hin zum Mt. Denali und auf die Alaska Bergkette. Hier beginnt auch der 20 Meilen lange Coastal Trail Wander - und Radweg.



Tag 2: Anchorage - Talkeetna (170 Km)

Ihre Rundreise beginnt auf dem Parks Highway in Richtung Wasilla - Heimat des Iditarod Trail Hauptquartier. Das Museum enthält historisches vom “berühmtesten Hundeschlitten Rennens der Welt”, bietet Video Präsentationen und einen Shop mit zahlreichen Souvenirs.

Palmer/Wasilla: Die Orte liegt nordöstlich von Anchorage ist das Zentrum des fruchtbaren Matanuska-Tals, der wichtigsten Farmregion Alaskas. Auf den zahlreichen Farmen können Sie die „Supergemüse“ der Region bewundern: Dank der langen Sonnenstunden im Sommer werden z.B. die Kohlköpfe bis zu 30 kg schwer.

Hatcher Pass:  Der Hatcher Pass liegt im Willow-Creek-Bergbaudistrikt, in dem bis heute etwa 14 Tonnen Gold gefördert wurden. Die ersten Claims in der Region um den Pass wurden 1906 registriert. Zunächst wurde nur in Flüssen Gold gewaschen, am ertragreichsten war allerdings der Untertagebergbau, der zwischen 1908 und 1951 betrieben wurde und bei dem Gold aus Quarzadern gewonnen wurde. In den 1980er Jahren war eine Mine kurzzeitig wieder in Betrieb.

Talkeetna: In Talkeetna scheint die Zeit vor 30 Jahren stehen geblieben zu sein. Zwischen den alten Blockhütten und Westernfassaden herrscht nostalgisches Pionierflair und bis heute ist die Main Street die einzige geteerte Straße im Ort. Zwar liegt Talkeetna noch südlich der Alaska Range, doch für die Bergsteiger ist es das Tor zum Mt. Denali . Der wegen seiner Lage fast am Polarkreis stark vergletscherte Berg ist ein Extremziel der internationalen Bergsteigerelite - und so mancher Bergsteiger der den Mt. Denali unterschätzt hat liegt auf dem Friedhof neben dem Flughafen. In Kneipen wie dem historischen Talkeetna Roadhouse oder dem West Rib Pub treffen sich die Bergsteiger zum Erfahrungsaustausch, bevor sie sich zum Basiscamp einfliegen lassen.

Mt. Denali Rundflug: Genießen Sie am Nachmittag einen spektakulären Sightseeingflug entlang des Bergmassives mit zahlreichen Photomotiven und mit einer unvergesslichen Gletscherlandung. (optional). Sie sehen u. a. Ruth Gorge, das die Tiefe des Grand Canyon besitzt, erleben das Don Sheldon "Amphitheater" mit seinen Granitfelswänden und Gletschern und können u. U. Bergsteiger beobachten, die sich für die Besteigung des Mt. Denali vorbereiten. Auf Wunsch kann eine Gletscherlandung auf dem Kahiltna Gletscher arrangiert werden.


Tag 3: Talkeetna - Denali National Park (220 Km)

Von Talkeetna aus verläuft der Highway #3 nördlich zum Denali Park. Nachdem man den Broad Pass überquert hat, erreicht man den etwas weniger bekannten Denali State Park. Tipp: Kanutour auf dem Byers Lake - Kanuvermietung direkt am See. Im Herbst befinden sich in diesem Gebiet zahlreiche Braun- und Schwarzbären um im Byers Creek und Troublesome Creek Rotlachse zu “fangen“.Der Blick vom See auf die schneebedeckte Alaska Range ist atemberaubend. Die Weiterfahrt erfolgt entlang der Alaska Range mit hervorragenden Ausblicken auf Mt. Denali – Mt. Foraker und Mt. Hunter, sowie den Eldrige und Kahiltna Gletscher.

Empfehlenswert ist auch ein kurzer Abstecher auf der historischen Petersville Road – ca. 14 Meilen vor der Abzweigung nach Talkeetna – von der man ebenfalls gute Ausblicke auf die Alaska Range hat. Hinweis: Ab der Kroto Creek Brücke ist die Weiterfahrt nur mit einem 4x4 PKW empfehlenswert. Tipp:  An den Gate Creek Cabins ( Mile 10.5 Petersville Road ) kann man ATV´s für individuelle Wildnistouren anmieten. Diese Motorrad-ähnlichen Fahrzeuge mit breiten Ballonreifen sind auch von Anfängern einfach zu beherrschen.


Tag 4: Denali National Park

Heute erleben Sie die atemberaubende Wildnis des Denali Nationalparks hautnah. Holen Sie Ihre vorbestellten Denali Shuttle Bus Tickets im Denali Wilderness Access Center ab und informieren sich über den Park. Anschließend genießen Sie die Fahrt durch die einzigartige Naturlandschaft. Ihr Fahrer informiert Sie über die Geschichte des Nationalparks und seine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Diese Wildnisregion umfasst 24.395 km² - ein Gebiet größer als das Bundesland Hessen. Spektakulärste Attraktion ist der Mt. Denali, mit 6194 m der höchste Berggipfel Nordamerikas. Doch vor allem die Tierwelt macht den Besuch in den großen, im Sommer von Wildblumen übersäten Tundragebieten erlebnisreich: Rund 2000 Elche, 3000 Karibus und fast 300 Grizzlys leben im Park, dazu Bergschafe, Füchse, Wölfe, Steinadler und viele kleinere nordische Tierarten. Da der größte Teil des Schutzgebietes oberhalb der Baumgrenze liegt, hat man gute Chancen, die dank des strikten Jagdverbotes wenig scheuen Tiere auch zu sehen. Vom Parkeingang führt die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Denali Park Road entlang der Nordseite der Alaska Range 135 km weit in den Park, wo man vom Eielson Visitor Center und vom Wonder Lake aus die schönsten Ausblicke auf den Mt. Denali hat. Sie können sich von den Shuttle Bussen überall im Park absetzen lassen, Wanderungen unternehmen oder Tiere beobachten und mit einem späteren Bus wieder zum Parkeingang zurückkehren. 

 Ganztägige Shuttle Bus Tour zum Eielson Visitor Center - Inklusive (Auf Anfrage: Tour zum Wonder Lake oder Kantishna Roadhouse)


 

Tag 5: Denali National Park - Fairbanks (190 Km)

Verbringen Sie den Vormittag im Denali Park. Sie haben die Gelegenheit eine kleine Wanderung zu unternehmen und die herrliche Landschaft näher zu erkunden. Weitere empfehlenswerte Ausflüge sind u.a.: eine Raftingtour auf dem Nenana River, Helikopter unterstützte Wanderungen im Denali State Park, ein Besuch bei den Schlittenhunden des Iditarod Mushers Jeff King, eine abenteuerliche ATV Tour oder die täglichen kostenlosen Park Ranger Programme.

Nenana: Während des Sommers drehen sich im Nenana River die Fischräder der Indianer. Die baggerartigen Holzgerüste werden durch die Wasserkraft gedreht und schaufeln sehr effektiv alle vorbeischwimmende Lachse aus dem Wasser. Auf diese Art und Weise werden jedes Jahr Tausende  von Chum – und King Salmon gefangen. Der Fang wird entweder tiefgefroren oder in dünne Streifen geschnitten, luftgetrocknet und für zwei Wochen über Eschenholz geräuchert. Dieser “ Indian Candy “ hält sich für Jahre. Sehenswert sind u.a.: Das Alaska Railroad Museum. Dieses 1923 entstandene Eisenbahndepot wurde 1988 zum Museum umgewandelt und ist im Register der “National Historic Places“ enthalten. Die St Marks Mission Church Das kleine Holzgebäude wurde liebevoll restauriert. Weiterfahrt nach Fairbanks.

Fairbanks: Bis ca. 1960 war Fairbanks die wichtigste Stadt Alaskas. Noch heute ist Fairbanks der Versorgungsort für Zentralalaska und für die Arktis. Von hier aus wurden die Ölvorkommen am Ende des Dalton Highway in Prudhoe Bay erschlossen und von hier aus starten die Buschflieger zu den Eskimodörfern und setzen Geologen und Goldsucher, Wildwasser Enthusiasten und Wanderer in der Wildnis ab. Besonders schön ist die Stadt mit ihrem Nebeneinander von alten Hütten, neuen Bürohäusern und von Werbetafeln gesäumten Straßen nicht - aber typisch für Alaska. Bummeln Sie über die Cushman Street mit zahlreichen Geschäften, besuchen Sie das Trans-Alaska Pipeline Visitor Center. oder genießen Sie frischen Alaska Lachs in einem der zahlreichen guten Restaurants u.a. the Pumphouse am Chena River.

 

Tag 6: Fairbanks

Verbringen Sie einen gemütlichen Tag in Fairbanks und besuchen die Sehenswürdigkeiten in Fairbanks und Umgebung.

Alaska University Museum: Versäumen Sie keinesfalls einen Besuch des University of Alaska Museum of the North, einer der zehn Top-Attraktionen Alaskas. Hier erfahren Sie Interessantes über die Zeit des Goldrausches, die Polarlichter und zahlreiche Persönlichkeiten, die Alaska zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Riverboat Discovery Cruise: Mit einem Schaufelraddampfer auf großer Fahrt. Unterwegs erleben Sie mehrere Highlights, beispielsweise eine Vorführung auf einer Hundeschlittenfarm oder eine Stuntshow mit einem Buschflugzeug, die Sie von Bord aus genießen. Außerdem besuchen Sie eine Dorf der Athabascan Indianer. Anschließend besichtigen Sie eine Goldmine und haben Gelegenheit, selbst Gold zu waschen.

Geführte Van Tour zum Nördlichen Polarkreis: Sechs Jahre nachdem in der Prudhoe Bay das größte Erdölvorkommen der USA entdeckt worden war, wurde 1974 in nur fünf Monaten der Dalton Highway unter schwierigen permafrost Bedingungen gebaut, um Fairbanks mit den Ölquellen im hohen Norden zu verbinden und eine Wartungsstraße für die Pipeline zu installieren. Im Jahr zuvor hatte Nixon den Bau der Trans-Alaska-Pipeline genehmigt, die schließlich zwischen 1975 und 1977 durch Alaska getrieben wurde. Die Landschaft ist unberührt und verwandelt sich von Süden nach Norden in eine Tundra. Highlights der Strecke sind die Überquerung des eindrucksvollen und sagenumwobenen Yukon River und das Kreuzen des Polarkreises (dies ist in Nordamerika nur hier und am kanadischen Dempster Highway möglich). So viel ist sicher: Eine Reise auf dem Dalton Highway vergisst man nicht. Der Fahrer/Guide erklärt ihnen alles wichtige zum Dalton Highway und auf den zahlreichen Stopps können Sie bei 24-Stunden Tageslicht u.a. die Alaska Pipeline, den Yukon River und diverse Wildtiere fotografieren. Rückkehr nach Fairbanks am späten Abend.

 

Tag 7: Fairbanks - Dawson City (540 Km)

Nur wenige Kilometer von Fairbanks entfernt lernen Sie die “Heimat des Weihnachtsmannes” - North Pole kennen. Am Tanana Fluss entlang fahren Sie über Delta Junction dem offiziellen Ende des Alaska Highways und im Blickfeld der Alaska Range mit Mt. Deborah nach Tok.

Ihre Reise führt weiter auf dem Taylor Highway nach Chicken - ein ehemaliges Goldgräber Zeltlager und Handelsstätte am Ufer des Fortymile Rivers. Berühmt wurde Chicken durch Ann Purdys Buch “Tisha”, eine beeindruckende Autobiographie in der die Autorin ihre Jahre als junge Lehrerin im Goldgräber Dorf Chicken beschreibt. Besichtigen Sie die Überreste des literarischen Geschehens, der Chicken Creek Saloon und eine alte Dredge - einem schwimmenden Schaufelbagger. Weiter geht es über die schönste Verbindungsstrecke Alaskas in das Yukon Territory: the Top of the World Highway. Panoramafahrt über einsame Bergkuppen, durch grüne Täler, Goldgräberreviere und unendliche Wälder. Überqueren Sie mit der Fähre den Yukon River und erreichen Ihr Ziel - Dawson City - Zentrum des Klondike Goldrushes..
 


Tag 8: Dawson City

Am 17. August 1896 begann ein neues Kapitel in der Geschichte von Dawson City: George Carmacks und seine indianischen Schwäger Skookum Jim und Tagish Charlie entdeckten grosse Goldmengen am Rabbit Creek. Im ehemaligen "Paris des Nordens“ lebten zur Zeit des Klondike Goldrausches um 1899's über 30.000 Menschen: Es gab Theater, prachtvolle Wohnhäuser, luxuriöse Geschäfte, Modehäuser und sogar Strassenbeleuchtung. Bis heute prägen Brettergehsteige und verwitterte Holzfassaden im Wildwestlook das Stadtbild. In der Diamond Tooth Gertie's Gambling Hall tanzen Cancan-Girls, und im Palace Grand Theatre werden Melodramen aufgeführt. Viele der renovierten alten Bauten können besichtigt werden, so etwa das Postamt an der King Street, die verblüffend elegante Commissioners Residence, die Robert Service Blockhütte, Harrington's Store an der 3rd Avenue (Fotoausstellung) oder auch der historische Schaufelraddampfer SS Keno am Ufer des Yukon River. Der schönste Blick über die Stadt bietet sich vom 885 Meter hohen Midnight Dome auf den eine gewundene Schotterstraße führt. Am 21. Juni steht hier die Mitternachtssonne für 24 Stunden am Himmel und wird von allen Einwohnern feucht – fröhlich gefeiert. Stadtbesichtigungen können bequem zu Fuss unternommen werden.

Canadian Imperial Bank: Die Bank wurde 1900 errichtet. Hier arbeitete von 1907 – 1909 Robert Service, der bekannteste Dichter des Yukon. Auf der rechten Seite des Gebäudes führt eine schmale Treppe hinauf in den Gold Room in dem man eine aufschlussreiche Ausstellung des Goldes auf dem Weg von der Pfanne bis zum Barren besichtigen kann.

Diamond Tooth Gerties: Der Kanadische National Park Service betreibt hier im Stil der alten Zeit das einzige legale Spielkasino des Yukon Territory. Man kann täglich sein Glück beim Poker, Roulette und Black Jack versuchen. Während des Abends treten Can Can Girls mit Showeinlagen auf.

Dempster Highway: Über ungefähr 700 km führt diese Wildnisstraße von Dawson nordwärts über den Polarkreis bis ins Mackenzie-Delta. Nur zwei winzige Indianerdörfer und eine Tankstelle findet man auf der gesamten Strecke am Wegesrand, sonst nichts als arktische Wildnis: Taigalandschaften zu Anfang der Strecke, bis weiter nördlich in den Richardson Mountains die Piste durch Tundra mit zahllosen Wildblumen verläuft. Besonders schön ist die Fahrt zur Zeit der Herbstfärbung Anfang September. Endpunkt der Strecke ist Inuvik, wo die Häuser bunt wie Ostereier sind. Rund 3000 Menschen - Inuit, Dene und Weiße - leben hier am Ostrand des gewaltigen Mackenzie-Deltas und machen dem Ortsnamen „Platz des Menschen“ alle Ehre. Sehenswert ist die in Igluform gebaute Kirche.



Tag 9: Dawson City - Whitehorse (510 Km)

Der bekannte Klondike Highway führt Sie durch Pelly Crossing zu den Five Finger Rapids, deren Strömung und Strudel für die Flussdampfer auf dem mühevollen Weg nach Dawson City ein fast unüberwindliches Hindernis darstellte. Carmacks war in 1890 eine bedeutende Versorgungsstelle. Nach einer kurzen Strecke gelangen Sie zu den Twin Lakes, die für ihre Farben und Aussehen bekannt sind. Entlang des Lake Laberge, dem Robert Service (der bekannteste Dichter des Yukon Territory) das Gedicht “The Cremation of Sam Mc Cee” gewidmet hat erreichen Sie kurz darauf die Hauptstadt des Yukon Territory Whitehorse.

Auf einer breiten Uferbank am Yukon River dehnt sich die geschäftige Hauptstadt des Yukon Territory aus. Supermärkte, Motels, Restaurants und moderne Bauten drängen sich in der Innenstadt um die Main Street - Zivilisation mitten in der Wildnis. Der Ort entstand 1898, als Tausende von Goldsuchern mit Flößen und selbst gebauten Booten durch den Miles Canyon oberhalb der heutigen Stadt kamen, um zu den Goldfeldern am Klondike zu ziehen. Aber erst nach dem Bau des Alaska Highway wurde Whitehorse 1953 zur Hauptstadt des Yukon Territory erklärt. Aus touristischer Sicht ist die Stadt heute vor allem ein Versorgungspunkt, der aber auch einige historische Sehenswürdigkeiten bietet. Auf den Schmalspurschienen der im Jahr 1900 erbauten White Pass & Yukon Railway dampft im Sommer ein Ausflugszug von der kanadischen Grenze (Buszubringer von Whitehorse) durch die Coast Mountains zum Goldgräberhafen Skagway in Alaska, wo der Wanderweg über den berühmten Chilkoot Pass beginnt.

SS Klondike: Nostalgie pur: Ein restaurierter, auf dem trockenen liegender Schaufelraddampfer aus der Blütezeit des Goldrausches und der Yukon-Schifffahrt. 2nd Avenue/Yukon River | im Sommer täglich 9:00-18:00 Uhr Führungen


Tag 10: Whitehorse - Skagway (170 Km)

Weiterfahrt nach Carcross am Bennett Lake – früher auch Caribou Crossing genannt. Von 1900 – 1902 hielt hier die White Pass Railroad um Passagiere und Fracht auf Schaufelraddampfer umzuladen. Vor Carcross gelangen Sie zur “ kleinsten Wüste der Welt “ – dem Carcross Desert. Die Wüste entstand als ein Gletscher sich zurückzog und den sandartigen Boden hinterliess. Durch die stark wehenden Winde die vom Lake Bennett ausgingen, konnten sich nur wenige Pflanzen entwickeln. In der Ortschaft Frontierland können Sie eine Galerie mit verschiedenen Wildtieren u.a. auch einen Eisbären besuchen. Nachdem man den Emerald Lake mit seinen wunderschönen Farbschattierungen passiert hat erreicht man die Annie Lake Road. Auf der 1.4 km langen Strasse kann man gelegentlich Dall Schafe und verschiedene Vogelarten wie z. B. Steinadler und Schneehühner beobachten. Die Strasse endet in Robinson - einer ehemaligen Goldgräberstätte.


Tag 11: Skagway

Skagway, der nördlichste Hafenort der Inside Passage, war vor über 100 Jahren das Ziel der Goldgräber und hatte damals mehr als 20000 Einwohner. Jedoch nur kurz, denn die Abenteurer mussten von hier im Winter über den schwierigen Chilkoot Pass, um zum Frostaufbruch auf dem Yukon River weiter zum Klondike ziehen zu können. Skagway muss ein wildes Städtchen gewesen sein: ein kunterbuntes Durcheinander von Läden und Saloons, Freudenhäusern und Pferdeställen. Die berüchtigte Bande des Soapy Smith nahm gutgläubigen Neuankömmlingen ihr Geld ab, und Schießereien waren an der Tagesordnung. Sogar eine Eisenbahn - die White Pass Yukon Railroad - wurde 1900 von Skagways Hafen am Ende des Lynn Canal nach Whitehorse im kanadischen Yukon Territory gebaut. Doch schon nach drei Jahren war der Goldrausch vorüber - Skagway überlebte nur als kleine Bahnstation für Erztransporte. 1981 wurde eine Straße über den White Pass nach Yukon gebaut, sodass man nun auf den Spuren der Goldgräber ins Landesinnere reisen kann. Heute leben in dem malerisch zwischen Bergen eingekeilten Ort wieder rund knapp 900 Menschen, ein neuer Boom hat eingesetzt: Tourismus. Nostalgie ist Trumpf, wie die restaurierten Bauten am Broadway, der Hauptstraße Skagways, beweisen. Tagtäglich legen im Sommer große Kreuzfahrtschiffe im Hafen an, und ein Strom von Tagesbesuchern ergießt sich über die Stadt und ihre Souvenirshops. Trotz des Rummels: Ein Bummel zu den Stätten des Goldrauschs lohnt sich. Im Visitors Bureau am Broadway ist eine walking tour map erhältlich, die alle historischen Bauten zeigt - bis hin zum Goldgräberfriedhof, auf dem auch Soapy Smith liegt. Er starb standesgemäß durch eine Kugel.


Tag 12: Skagway - Haines (Fährpassage)

Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre durch den Lynn Canal gelangen Sie nach Haines - umgeben von der gewaltigen Gebirgskulisse der schneebedeckten Chilkat Bergkette. Es lohnt sich ein Besuch des Chilkat Center for Arts, das Totem Village, Sheldom Museum und Dalton City - gefilmt für das Disney Movie “White Fang”.
 
Glacier Bay Ausflug Option: Auf einer Bootstour in die gut 100 km lange „Gletscherbucht“ werden alle Alaskaträume wahr: dramatische Eiswälle, steile Fjordwände, Eisschollen, auf denen Robben dösen, und - mit etwas Glück - sogar springende Buckelwale vor einer atemberaubenden Kulisse. An die zehn Gletscher strömen in die 110 km lange, weit verzweigte Meeresbucht. Darüber ragt die erhabene Silhouette des 4663 m hohen Mt. Fairweather auf. Kaum zu glauben, dass es diese riesige Bucht vor gut 200 Jahren überhaupt nicht gab: Noch 1792, als Captain George Vancouver hier vorbeisegelte, lag sie unter einer gut 1200 m dicken Eisschicht. Seither sind die Gletscher zurückgewichen, Wälder und Wildblumen erobern mehr und mehr die nackten Felshänge, Bären und über 200 Vogelarten sind hier nun heimisch. Ausgangspunkt für alle Touren in das 1925 gegründete, rund 13000 km² große Schutzgebiet ist das Örtchen Gustavus am Südeingang der Bucht, Haines oder Skagway.


Tag 13: Haines - Haines Junction, Kluane National Park (240 Km)

Haines: Die Adler haben dem alten Tlingit-Ort und Fischerhafen im Nordteil des Panhandle zur Berühmtheit verholfen. Jedes Jahr im Spätherbst sammeln sich im Tal des Chilkat River bis zu 4000 Weißkopfseeadler, um sich an einem späten Lachszug gütlich zu tun - ein einzigartiges Schauspiel für Vogelfreunde und Fotografen. Doch auch im Rest des Jahres ist das vor der dramatischen Kulisse der Coast Mountains gelegene Städtchen (1800 Ew.) recht reizvoll: Viele Adler bleiben auch im Sommer da, und Sie selbst können auf dem nahen Chilkoot Lake baden - und Lachse angeln. Haines bietet auch den schnellsten Straßenanschluss nach Norden: Über den landschaftlich eindrucksvollen Haines Highway kommt man auf den Alaska Highway.
 
Der Haines Highway ist für sein grandioses und unvergleichliches Gebirgspanorama bekannt. Auf dem Chilkat Pass, der höchsten Stelle auf diesem Highway bekommen Sie eine herrliche Aussicht auf die Ausläufer der St. Elias Mountains. Vorbei am Dezadeash Lake - übersetzt " See der grossen Winde " treffen Sie in Haines Junction ein.
 
Kluane National Park: Der winzige, bergumrahmte Ort Haines Junction am Alaska Highway ist Ausgangspunkt für Touren in den 22.000 km² großen Kluane National Park. Die noch völlig unerschlossene Bergwildnis an der Grenze zu Alaska ist heute ein Unesco-Welterbe. Dort, in den eisbedeckten St. Elias Mountains, liegt der Mt. Logan - mit 5959 m der höchste Berg Kanadas. Der Alaska Highway folgt am Nordrand des Parks dem Ufer des 400 km² großen Kluane Lake, von dem aus ein Netz von Wanderwegen aller Schwierigkeitsgrade die Vorberge der Kluane Ranges durchzieht. Im Ostteil des Parks, ausgehend vom Haines Highway, finden Sie am Lake Kathleen ausgedehnte Wanderwege. Nahebei am Highway 3 liegt das traditionelle Angelcamp Klukshu, wo die Tutchone-Indianer im Juli und August Lachse fangen und räuchern.


Tag 14: Kluane National Park - Tok (450 Km)

Der Alaska Highway verläuft entlang des malerischen Ufers des Kluane Lake. Das Sheep Mountain Visitor Center informiert in einem umfangreichen Programm über die Flora und Fauna des Parks, mit Video´s und einem Teleskop zur Beobachtung der weissen Dallschafe.
 
Tok: ist der erste Ort Alaskas, den man auf dem Alaska Highway von Süden her erreicht. Nach den Wildnisstrecken im kanadischen Yukon Territory beginnt hier wieder die „Zivilisation“. Das Städtchen geniesst den Ruf als Hauptstadt der Schlittenhunde. Versäumen Sie nicht die gratis Hundevorführung oder das allseits beliebte all-you-can-eat Salmon bake.


Tag 15: Tok - Wrangell St. Elias National Park - Valdez (420 Km)

Bereits vom Richardson Highway aus können Sie die Berggipfel innerhalb des Wrangell St. Elias National Parks, wie z.B. den 4949 m hohe Mt. Sanford sehen. Im eisigen Herzen des Parks ragen weitere Bergriesen in den Himmel u.a. der 5500 m hohe Mt. St. Elias. Zusammen mit dem angrenzenden Kluane National Park in Kanada wurde dieses noch völlig unerschlossene, erst 1980 gegründete Schutzgebiet von der Unesco zum Welterbe erklärt. Nur zwei Straßen führen in den Park: eine 70 km lange Schotterpiste bei Nabesna im Norden und die grandiose, 150 km lange Mc Carthy Road, die vom Richardson Highway zum malerischen, verwitterten Bergwerksort McCarthy führt. Am Ende der Straße muss man den Wagen am Kennicott River stehen lassen und kann dann zu Fuß weiter in den Ort - oder zur 5 km entfernten Kennicott Mine, einem alten Kupferbergwerk, gelangen.

McCarthy | Kennicott: In den zwanzig Jahren und während bzw. nach dem ersten Weltkrieg erzeugten die Vereinigten Staaten mehr als die Hälfte der Kupferproduktion der Erde. Die Kupferbergwerke von Kennecott gehörten zu den größten der Nation. Sie enthielten die letzte Lagerstätte reichen Kupfererzes im amerikanischen Westen - in einer in den 20er Jahren nirgend anders bekannten Qualität. Die ersten Claims steckte man in der Gegend um den Kennicott-Gletscher um 1900 ab. 1905 wurde die Alaska Copper and Coal Company als Kennecott Mines Company reorganisiert. Namensgeber war der nach einem frühen Forscher benannte "Kennicott-Gletscher". Aus "Kennicott" wurde fälschlicherweise "Kennecott" - Minen und Gesellschaft trugen fortan diese Bezeichnung mit dem "e" in der Mitte - die Ortschaft hingegen wird meist als Kennicott bezeichnet. Im Jahre 1938 wurden die Minen in Kennecott geschlossen. In den 28 Jahren ihres Betriebes haben die Bergwerke Kupfer im Wert von etwa 200 bis 300 Millionen Dollar zu Tage gefördert. Die Anlagen von Kennecott und die Wohnsiedlung McCarthy wurden 1938 fast "fluchtartig" verlassen. Seitdem stehen sie leer und haben ihr Äußeres in langen Jahren der Abgeschiedenheit recht wenig verändert.Die gesamten Anlagen der Minen und der Erzaufbereitung - wie auch ein großer Teil des Landes entlang der Straße von Chitina nach McCarthy - sind heute in privater Hand.

Valdez: Der 1897 von Goldsuchern gegründete Ort liegt am Terminus der Alaska Pipeline. Während des Goldrausches landeten hier zahlreiche Goldsucher um auf dem “ Eagle Trail “ in Richtung Norden zu den Goldfeldern des Klondike zu ziehen. Anfang des 19 Jahrhunderts wurde dann in den Wrangell Mountains Kupfer entdeckt und zwischen Valdez und Cordova entbrannte ein Wettlauf um den Bau einer Eisenbahnlinie, die das Kupfer zu einem Umschlagplatz abtransportieren konnte. Dieses  wurde jedoch nie verwirklicht und bald darauf eingestellt. Sehenswert sind u.a.:

Das Valdez Museum | 217 Egan Drive: Das kleine Museum gibt einen Überblick über die lebendige Geschichte des Ortes von seiner Gründung im Jahre 1898 bis zum heutigen Tag. Die Ausstellungen befassen sich mit der Goldrauschzeit, dem Pipeline Bau, der 1989 havarierten Exson Valdez und dem Erdbeben von 1964.

Solomon Gulch Hatchery: Sie erreichen die Hatchery nach 6.9 Meilen auf dem Richardson Highway. Biegen Sie in die Dayville Road ab und folgen Sie der Strasse für 3.7 Meilen. Während der Saison lassen sich hier tausende von Lachsen beim Laichen beobachten.

Columbia Gletscher: Der Gletscher liegt 60 km nordwestlich von Valdez und bedeckt bei einer Länge von 50 km ein Gebiet von 1150 km². Er fließt von den Chugach Mountains an der Südküste Alaskas in die Columbia Bay im Prince William Sound. Auf zehn Kilometer Breite schiebt sich die Gletscherzunge ins Meer. Die Sohle liegt 700 m unter Wasser, die Höhe der Eiswand über dem Meeresspiegel beträgt zwischen 50 und 80 m. Der Columbia-Gletscher ist mit zwei Meter pro Tag einer der am schnellsten fließenden Gletscher Nordamerikas. In den vergangenen 25 Jahren hat er im Zuge der Gletscherschmelze 15 km an Länge verloren. Das kalte, nährstoffreiche Gletscherwasser sorgt im umliegenden Meer für eine hohe Planktondichte und somit für eine große Fischpopulation, infolge derer sich auch viele Beutegreifer wie z. B. Weißkopfseeadler, Möwen und Seehunde in der Nähe des Gletschers aufhalten. Benannt wurde der Gletscher von der Harriman-Alaska-Expedition im Jahr 1899 nach der Columbia University in New York.


Tag 16: Valdez - Prince William Sound Fährpassage - Seward (110 Km)

Die Alaska Marine Hwy. Fähre verlässt den Hafen Valdez für eine lohnenswerte Fahrt durch den Prince William Sound. In gebührender Entfernung passiert Sie das Bligh Reef, an dem die “Exxon Valdez” havarierte. Vorbei am Columbia Gletscher können Sie die herrliche Landschaft mit seinen unzähligen Fjorden, Inseln und Bergketten geniessen. Während der Fahrt hält ein Naturalist anschauliche Vorträge über die Tier- und Pflanzenwelt. Nach der Ankunft in Whittier fahren Sie durch den Whittier Tunnel und sind am Portage Lake angelangt. Portage lockt ein Besuch das Begich Boggs Visitor Center mit dem mehrfach prämierten Film “Voices from the  Ice”. Von hier schlängelt sich der gut ausgebaute Seward Highway in Richtung Seward - das Tor zum 2700 qkm grossen Kenai Fjords National Park.
 
Seward: Die ca. 3000 Einwohner große Hafenstadt, liegt eingerahmt von den majestätischen Kenai Mountains am oberen Ende der Resurrection Bay. Die nach dem amerikanischen Innenminister William Seward - der 1867 Alaska von den Russen kaufte - benannte Stadt ist verkehrsmäßig, durch Fähren, Bahn und Bus sehr gut erreichbar. Hauptattraktionen für Touristen ist der Kenai Fjords National Park dessen Naturschönheiten man an Bord diverser Ausflugsschiffe oder während einer geführten Kayak Tour entdecken kann. Jedes Jahr, am 4. Juli, findet in Seward der in Alaska bekannte Mt. Marathon Race statt - der zahlreiche Besucher anlockt.

Exit Glacier: Der Gletscher gehört zum 60 Km langen und 30 Km breiten Harding Icefield und ist über eine ca. 8 Meilen lange Zufahrtsstrasse der “Exit Glacier Road“ - die kurz vor Seward beginnt - erreichbar. Auf dem Harding Icefield Trail können Sie Kurzwanderungen unternehmen und einen beeindruckenden Blick auf den Gletscher genießen.

Alaska SeaLife Center: Das im Jahr 1998 eröffnete Center ist das einzige Rehabilitationszentrum für Meeressäugetiere in Alaska.  Dem Besucher wird das Ecosystem der Unterwasserwelt Alaskas verdeutlicht und wissenschaftliche Erkenntnisse werden ausführlich erklärt. Weiterhin kann man in diesem Meereszoo die im Golf von Alaska beheimateten Tierarten in einem dem natürlichen Lebensraum bestmöglich nachgestellten Umfeld beobachten. Robben und verschiedene Wasservögel u.a. auch Papageientaucher leben in einem riesigen Meerwasserbecken aus Glas und man man kann ihre Bewegungen ober - und unterhalb der Wasseroberfläche verfolgen.

Angeltouren: Seward ist einer der besten Ausgangspunkte zum Heilbutt und Lachsangeln in Alaska. Zahlreiche Unternehmen bieten Tagestouren an, die in der Regel bereits gegen 6:30 h. morgens beginnen. Der Fang wird nach Rückkehr direkt am Hafen filetiert, verpackt und für den Transport vorbereitet. Das bekannte “Silver Salmon Derby“ findet jeweils im August statt und ist mit Preisgeldern von $250.000 eines der höchstdotierten in Alaska.


Tag 17: Seward | Kenai Fjords National Park

Kenai Fjords National Park: Da in diesem abgelegenen Abschnitt Alaska's keine Ansiedlung möglich war - die Küstenfelsen fallen steil ab in den Ozean und lassen nur Platz für ein enges Vegetationsband entlang der Küste - konnte sich die Tierwelt ungestört entfalten. So haben Besucher vor allem die Möglichkeit, den Reichtum an Meeressäugetieren und Vögeln zu bestaunen. Etwa 4000 Seelöwen - inklusive ein Bestand der seltenen Steller Seelöwenart, Seehunde und Seeotter leben in großen Kolonien auf Chiswell - und Pye Island und können von Bord den Ausflugsschiffen aus sehr gut beobachtet werden.  Weiterhin gibt es hier zahlreiche Brutplätze für Lummen, Puffins - Papageientaucher, Kormorane sowie Silber - und Bering  Möwen. Buckel -, Beluga -, und Orca Wale kann man ebenfalls sehr oft bei Ausflügen entdecken. An den Ufern der Fjorde nisten in hohen Sitkafichten zahlreiche Weißkopfseeadler. Erwähnenswert sind ebenfalls die hervorragen Lachs - und Heilbutt Angelmöglichkeiten. Acht mächtige Gletscher fliessen in langen Bahnen vom 1.800 qkm grossen Harding Icefield aus – einem Überbleibsel der letzten Eiszeit – in Richtung der Meeresarme. Bei durchschnittlich 15 Meter Neuschnee pro Jahr gefrieren die ungeheuren Schneemassen durch Kälte und Druck zu Eis, das dann von den Gletschern hinabgetragen wird wo sie mit donnerndem Getöse ins Meer “ kalben “. Auf diese Art und Weise haben die Gletscher in Jahrmillionen die langen Fjorde in das Küstengebirge geschnitten.

Bei dem heute stattfindenden Schiffsausflug kommt man den ins Meer mündenden Gletschern und der einzigartigen Tierwelt ganz nahe. Die Fahrt geht zu abgeschiedenen Buchten wie Aialik Bay, dem Northwestern oder McCarthy Fjord und dem North Arm, flankiert von den bis zu 2000 Meter hohen Bergen der Kenai Mountains. Mit etwas Glück bekommt man die ganze Bandbreite an Wildtieren zu sehen wie z.B. Seeotter, Seelöwen und Robben über die weißen Dallschafe bis hin zu Orcawalen, Minkwalen, Buckelwalen und Finnwalen.

 Kenai Fjords National Park Wildlife und Gletscher Cruise - Inklusive


Tag 18: Seward - Anchorage (190 Km)

Der Seward Highway verbindet auf einer Länge von 204 km Seward mit Anchorage. Die Strasse verläuft entlang des Turnagain Arms quer durch den Chugach State Park mit einem Blick auf die Chugach & Kenai Mountains. Am Aussichtspunkt “Beluga Point” kann man nicht nur mit etwas Glück die “bore tide” beobachten, sondern auch Belugawale. Rechter Hand führt die Alyeska Access Road zu Alaskas Top-Skigebiet. Nehmen Sie die Gondel zum Skyride Restaurant mit einem hervorragendem Blick auf sieben Gletscher.

Auf Ihrem Weg lohnt sich ein Aufenthalt im Alaska Wildlife Conservation Center. Hierbei handelt es sich um ein ausgedehntes Zentrum für wilde Tiere, welche verletzt oder von den Eltern zurückgelassen wurden. Hier können Sie Schwarz- und Braunbären, Elche, Moschusochsen, Hirsche und viele andere Wildtiere sicher und bequem beobachten.


Tag 19: Anchorage | Tour Ende

Rückgabe des Mietwagens in Anchorage und Tour Ende. Individuelle Verlängerungen ihrer Alaska Reise können von uns problemlos vorgenommen werden. Wir empfehlen u.a. Bärenbeobachtungen im Katmai National Park, Reisen in die Glacier Bay oder eine Kreuzfahrt durch die spektakuläre Inside Passage. Wir beraten Sie gerne.

 

Inklusivleistungen

  • 18 Nächte in Mittelklasse oder First-Class Hotels
  • Hotel Übernachtungssteuer
  • 19 Tage Mietwagen Compact Kategorie
  • Unbegrenzte Freimeilen
  • Mietwagen Lizenz Gebühren
  • Alle Mietwagen Steuern und sonstige Abgaben
  • Flughafen Abholgebühren
  • GST Steuern Kanada
  • Fährpassage Valdez - Whittier
  • Fährpassage Skagway - Haines
  • Denali Shuttle Bus Tour zum Eielson Center
  • Kenai Fjords Gletscher Kreuzfahrt
  • Seward Hafen Gebühr
  • Ausflugs Informationen & Erstellung von Reisedokumenten
  • 1 Reiseführer: Apa Guide, Lonely Planet Guide o.ä.

 


 

Preise pro Person in US $ ab Anchorage

REF Nummer AMR10 | Tägliche Abreise
 Einzel    Doppel    Dreibett   Vierbett

Mai 15 - Mai 31 | Mittelklasse Hotels

Juni 01 - August 31 | Mittelklasse Hotels

September 01 - September 20 | Mittelklasse Hotels

$4910.00

$6570.00

$5310.00

$2690.00

$3530.00

$2890.00

$2060.00

$2620.00

$2190.00

$1750.00

$2160.00

$1850.00

REF Nummer AMR10 | Tägliche Abreise
 Einzel    Doppel    Dreibett   Vierbett

Mai 15 - Mai 31 | First Class Hotels

Juni 01 - August 31 | First Class Hotels

September 01 - September 20 | First Class Hotels

$5480.00

$7290.00

$6040.00

$2960.00

$3870.00

$3245.00

$2270.00

$2875.00

$2450.00

$1910.00

$2360.00

$2050.00



Zusätzliche Ausflüge und Leistungen | Preise in US$

Ausflugsprogramm
Preis pro Person

Talkeetna: 1h. Mt. Denali Rundflug (Gletscherlandung + $105.00)

Denali Park: Upgrade von Shuttle Bus zur Kantishna Wilderness Trail Tour inkl Lunch

Fairbanks: Flug mit dem Postflugzeug zu einem Arctic Village

Fairbanks: Geführte Van Tour auf dem Dalton Highway zum Polarkreis

Skagway: White Pass & Yukon Railroad Summit Tour

Mietwagen: CDW Vollkasko- und Haftpflichtversicherung / pro Tag (zzgl. lokale Steuern)

$235.00

$130.00

$229.00

$200.00

$125.00

$25.99


 

Tour Package | Mietwagen Upgrades

Mietwagen Kategorie | Steuern + Unbegrenzte Freimeilen Inklusive | Preis pro Fahrzeug in US$
     Upgrade  Zusatztag

Compact Car | Chevrolet Sonic, Nissan Versa o.ä.

Mid Size Car | Toyota Corolla, Ford Fusion o.ä.

Full Size Car | Toyota Camry, Chevrolet Malibu o.ä.

Mid Size SUV | Ford Escape, Nissan Rgoue o.ä.

Full Size SUV | Jeep Grand Cherokee, Hyundai Sana Fe o.ä.

Mini Van | Dodge Grand Caravan o.ä.

 

Inklusive

 $200.00

$610.00

$1280.00

$1390.00

$1310.00

$140.00

$150.00

$170.00

$210.00

$230.00

$215.00


Aktuelle Informationen | LAST MINUTE REISEANGEBOTE

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