Individuelle Alaska Gruppenreise | Deutsche Reiseleitung | Alaska Highlights

Alaska Van Tour: National Parks, Tierwelt und den Prince William Sound entdecken

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Bei schönem Wetter ist Homer schlichtweg atemberaubend: Schneebedeckte Gipfel und Gletscher umrahmen das schimmernde Wasser der Kachemak Bay, an deren Nordufer das Städtchen mit der 8 km langen - und in die Bucht hinausreichenden Sandbank - dem Homer Spit liegt. Besuchen Sie die zahlreichen Gallerien in Homer und Halibut Cove, denn angelockt durch die herrliche Lage hat sich in der Region eine Künstlerkolonie etabliert. Die besten Ausblicke über die weite Bucht haben Sie vom Skyline Drive und der East End Road.




Tag 1: Anchorage - Talkeetna (190 Km)

Rund 280.000 Menschen - fast die Hälfte aller Alaskaner - leben in Anchorage. Doch gleich am Stadtrand beginnt grandiose Wildnis: Im Osten ragen die vergletscherten Chugach Mountains bis auf über 2000 m auf, davor begrenzen zwei schimmernde Meeresarme die breite Küstenebene, in der Anchorage liegt. Bei klarem Wetter kann man im Norden die Eisgipfel der Alaska Range mit dem 6194 m hohen Mt. Denali sehen. Die wilde Natur ist nie weit in Anchorage, mit etwas Glück können Sie die Tierwelt Alaskas sogar schon in der Stadt erleben: Im Ship Creek, nur ein paar Straßen vom Zentrum entfernt, schwimmen im Sommer die Lachse aus dem Cook Inlet flussaufwärts, Weißkopfseeadler kreisen über dem Flüsschen, und in den Vororten passiert es öfter, dass ein Elch im Garten steht. Die Stadt ca. 98 Jahre alt und entstand erst 1915 als Arbeitercamp für den Bau der Alaska Railroad von Seward nach Fairbanks. Das Wachstum erfolgte in heftigen Schüben, wie es sich für eine Boomtown des Nordens gehört: während des Zweiten Weltkriegs durch die Errichtung großer Militärstützpunkte, später durch die Ölfunde in Alaska. Anchorage wurde allmählich zum Versorgungszentrum des Staates und zum Sitz der großen Ölfirmen.

Ältere Gebäude gibt es kaum noch in Anchorage. Grund dafür ist das große Karfreitagserdbeben von 1964, das mit einer Stärke von 8,6 auf der Richterskala die Stadt fast völlig zerstörte. Seither wurde sie modern und amerikanisch wieder aufgebaut: mit Bürogebäuden und Tankstellen, großen Einkaufszentren und Fast-Food-Lokalen. Für Besucher ist die Stadt heute vor allem Startpunkt für Touren: Sie liegt im Schnittpunkt der wichtigen Highways, bietet die günstigsten Supermärkte und Ausrüstungsläden. Von hier starten die Jets zu den Orten im Hinterland, von hier aus befördern einen die Buschpiloten zu Seen und Lodges in der Einsamkeit.

Native Heritage Center: Ein Museumsdorf, das die fünf Kulturkreise der Eskimo-, Indianer- und Aleutenvölker in Alaska dokumentiert und als Non-Profit-Unternehmen von den Ureinwohnern selbst geleitet wird. Führungen durch junge Stammesangehörige. Wechselnde Ausstellungen, Filme, Tanzvorführungen. Museumsshop, Café, Restaurant. | 8800 Heritage Center Drive | im Sommer täglich geöffnet von. 9:00-17:00 Uhr

Lake Hood:  Eine Sehenswürdigkeit anderer Art: Der verzweigte See neben dem International Airport ist der größte Wasserflughafen der Welt. An Sommertagen starten und landen hier bis zu 800 Flugzeuge. Kaum zu fassen, was hier alles schwimmt und rollt. Am Südufer des Sees reihen sich die Büros der Buschflieger und der Airtaxi-Gesellschaften aneinander, die Rundflüge über die Chugach Mountains und zum Mt. McKinely anbieten. Den besten Blick auf das Geschehen hat man von der Terrasse des Millenimum Hotels an der Spenard Road.

Flat Top Mountain | Alaska Zoo: An klaren Tagen folgen Sie den Hinweisschildern zum Chugach State Park. Der Hausberg von Anchorage bietet eine atemberaubende 180 Grad Aussicht auf die Stadt, den Turnagain Arm und die Alaska Range. Zahlreiche markierte Wanderwege führen von hier in die einsame Bergwildnis und auf den Gipfel des Flattop Mountain. (Wanderzeit ca 3 Stunden) Rückfahrt mit Stop im Alaska Zoo: Auf dem grosszügig angelegten Gelände werden viele einheimische Tierarten wie z.B. Bären, Elche, Wölfe, Caribous, Füchse und Moschusochsen gehalten.

Resolution Park: Mit einem Standbild des Forschungsreisenden Captain Cook. An klaren Tagen hat man von der Plattform aus einen phantastischen Blick über das Cook Inlet bis hin zum Mt. Denali und auf die Alaska Bergkette. Hier beginnt auch der 20 Meilen lange Coastal Trail Wander - und Radweg.

Palmer: Der Ort liegt nordöstlich von Anchorage ist das Zentrum des fruchtbaren Matanuska-Tals, der wichtigsten Farmregion Alaskas. Auf den zahlreichen Farmen können Sie die „Supergemüse“ der Region bewundern: Dank der langen Sonnenstunden im Sommer werden z.B. die Kohlköpfe bis zu 30 kg schwer.

Hatcher Pass:  Der Hatcher Pass liegt im Willow-Creek-Bergbaudistrikt, in dem bis heute etwa 14 Tonnen Gold gefördert wurden. Die ersten Claims in der Region um den Pass wurden 1906 registriert. Zunächst wurde nur in Flüssen Gold gewaschen, am ertragreichsten war allerdings der Untertagebergbau, der zwischen 1908 und 1951 betrieben wurde und bei dem Gold aus Quarzadern gewonnen wurde. In den 1980er Jahren war eine Mine kurzzeitig wieder in Betrieb.



Tag 2: Talkeetna - Denali National Park (170 Km)

Talkeetna: In Talkeetna scheint die Zeit vor 30 Jahren stehen geblieben zu sein. Zwischen den alten Blockhütten und Westernfassaden herrscht nostalgisches Pionierflair und bis heute ist die Main Street die einzige geteerte Straße im Ort. Zwar liegt Talkeetna noch südlich der Alaska Range, doch für die Bergsteiger ist es das Tor zum Mt. Denali. Der wegen seiner Lage fast am Polarkreis stark vergletscherte Berg ist ein Extremziel der internationalen Bergsteigerelite - und so mancher Bergsteiger der den Mt. Denali unterschätzt hat liegt auf dem Friedhof neben dem Flughafen. In Kneipen wie dem historischen Talkeetna Roadhouse oder dem West Rib Pub treffen sich die Bergsteigerr zum Erfahrungsaustausch, bevor sie sich zum Basiscamp am Kahiltna Gletscher einfliegen lassen. (Inklusive Mt.Denali Rundflug und Gletscherlandung)

Empfehlenswert ist ein kurzer Abstecher auf der historischen Petersville Road – ca. 14 Meilen vor der Abzweigung nach Talkeetna – von der man ebenfalls gute Ausblicke auf die Alaska Range hat. Hinweis: Ab der Kroto Creek Brücke ist die Weiterfahrt nur mit einem 4x4 PKW empfehlenswert. Tipp:  An den Gate Creek Cabins ( Mile 10.5 Petersville Road ) kann man ATV´s für individuelle Wildnistouren anmieten. Diese Motorrad-ähnlichen Fahrzeuge mit breiten Ballonreifen sind auch von Anfängern einfach zu beherrschen.

Von Talkeetna aus verläuft der Highway #3 nördlich zum Denali Park. Nachdem man den Broad Pass überquert hat, erreicht man den etwas weniger bekannten Denali State Park. Tipp: Kanutour auf dem Byers Lake - Kanuvermietung direkt am See. Im Herbst befinden sich in diesem Gebiet zahlreiche Braun- und Schwarzbären um im Byers Creek und Troublesome Creek Rotlachse zu “fangen“.Der Blick vom See auf die schneebedeckte Alaska Range ist atemberaubend. Die Weiterfahrt erfolgt entlang der Alaska Range mit hervorragenden Ausblicken auf Mt. Denali – Mt. Foraker und Mt. Hunter, sowie den Eldrige und Kahiltna Gletscher.
 


Tag 3: Denali National Park

Diese Wildnisregion umfasst 24.395 km² - ein Gebiet größer als das Bundesland Hessen. Spektakulärste Attraktion ist der Mt. Denali, mit 6194 m der höchste Berggipfel Nordamerikas. Doch vor allem die Tierwelt macht den Besuch in den großen, im Sommer von Wildblumen übersäten Tundragebieten erlebnisreich: Rund 2000 Elche, 3000 Karibus und fast 300 Grizzlys leben im Park, dazu Bergschafe, Füchse, Wölfe, Steinadler und viele kleinere nordische Tierarten. Da der größte Teil des Schutzgebietes oberhalb der Baumgrenze liegt, hat man gute Chancen, die dank des strikten Jagdverbotes wenig scheuen Tiere auch zu sehen. Vom Parkeingang führt die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Denali Park Road entlang der Nordseite der Alaska Range 135 km weit in den Park, wo man vom Eielson Visitor Center und vom Wonder Lake aus die schönsten Ausblicke auf den Mt. Denali hat. Sie können sich von den Shuttle Bussen überall im Park absetzen lassen, Wanderungen unternehmen oder Tiere beobachten und mit einem späteren Bus wieder zum Parkeingang zurückfahren. Weitere empfehlenswerte Ausflüge sind u.a.: eine Raftingtour auf dem Nenana River, Denali Rundflüge mit Gletscherlandungen, Helikopter unterstützte Wanderungen im Denali State Park, ein Besuch bei den Schlittenhunden des Iditarod Mushers Jeff King oder die täglichen kostenlosen Park Ranger Programme. (Inklusive: Shuttle Bus Ticket und geführte Wanderung)


Tag 4: Denali National Park - Fairbanks (180 Km)

Nenana: Während des Sommers drehen sich im Nenana River die Fischräder der Indianer. Die baggerartigen Holzgerüste werden durch die Wasserkraft gedreht und schaufeln sehr effektiv alle vorbeischwimmende Lachse aus dem Wasser. Auf diese Art und Weise werden jedes Jahr Tausende  von Chum – und King Salmon gefangen. Der Fang wird entweder tiefgefroren oder in dünne Streifen geschnitten, luftgetrocknet und für zwei Wochen über Eschenholz geräuchert. Dieser “ Indian Candy “ hält sich für Jahre. Sehenswert sind u.a.: Das Alaska Railroad Museum. Dieses 1923 entstandene Eisenbahndepot wurde 1988 zum Museum umgewandelt und ist im Register der “National Historic Places“ enthalten. Die St Marks Mission Church Das kleine Holzgebäude wurde liebevoll restauriert.

 

Tag 5: Fairbanks

Bis ca. 1960 war Fairbanks die wichtigste Stadt Alaskas. Noch heute ist Fairbanks der Versorgungsort für Zentralalaska und für die Arktis. Von hier aus wurden die Ölvorkommen am Ende des Dalton Highway in Prudhoe Bay erschlossen und von hier aus starten die Buschflieger zu den Eskimodörfern und setzen Geologen und Goldsucher, Wildwasser Enthusiasten und Wanderer in der Wildnis ab. Besonders schön ist die Stadt mit ihrem Nebeneinander von alten Hütten, neuen Bürohäusern und von Werbetafeln gesäumten Straßen nicht - aber typisch für Alaska. Bummeln Sie über die Cushman Street mit zahlreichen Geschäften, besuchen Sie das Trans-Alaska Pipeline Visitor Center. oder genießen Sie frischen Alaska Lachs in einem der zahlreichen guten Restaurants u.a. the Pumphouse am Chena River.

Alaska University Museum: Versäumen Sie keinesfalls einen Besuch des University of Alaska Museum of the North, einer der zehn Top-Attraktionen Alaskas. Hier erfahren Sie Interessantes über die Zeit des Goldrausches, die Polarlichter und zahlreiche Persönlichkeiten, die Alaska zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Riverboat Discovery Cruise: Mit einem Schaufelraddampfer auf großer Fahrt. Unterwegs erleben Sie mehrere Hightlights, beispielsweise eine Vorführung auf einer Hundeschlittenfarm oder eine Stuntshow mit einem Buschflugzeug, die Sie von Bord aus genießen. Außerdem besuchen Sie eine Dorf der Athabascan Indianer. Anschließend besichtigen Sie eine Goldmine und haben Gelegenheit, selbst Gold zu waschen. (Ausflug Inklusive)

 

Tag 6: Fairbanks - Copper Center - Wrangell St. Elias National Park (400 Km)

Die Reiseroute verläuft entlang der Wrangell St. Elias Mountains. Zahlreiche Berggipfel mit Höhen zwischen 4000 – 5000 m. u. a. Mt. Sanford, Mt. Wrangell und Mt. Drum können von der Strasse aus fotographiert werden. Kurz hinter Glennallen erreicht man Gakona Junction und die Abzweigung zum Glenn Highway nach Tok. Die Strasse verläuft von hier aus über verschiedene Bergpässe in Richtung Copper Center.

 

Tag 7: Wrangell St. Elias National Park | McCarthy & Kennicott - Valdez (150 Km)

McCarthy | Kennicott: In den zwanzig Jahren und während bzw. nach dem ersten Weltkrieg erzeugten die Vereinigten Staaten mehr als die Hälfte der Kupferproduktion der Erde. Die Kupferbergwerke von Kennecott gehörten zu den größten der Nation. Sie enthielten die letzte Lagerstätte reichen Kupfererzes im amerikanischen Westen - in einer in den 20er Jahren nirgend anders bekannten Qualität. Die ersten Claims steckte man in der Gegend um den Kennicott-Gletscher um 1900 ab. 1905 wurde die Alaska Copper and Coal Company als Kennecott Mines Company reorganisiert. Namensgeber war der nach einem frühen Forscher benannte "Kennicott-Gletscher". Aus "Kennicott" wurde fälschlichwerweise "Kennecott" - Minen und Gesellschaft trugen fortan diese Bezeichnung mit dem "e" in der Mitte - die Ortschaft hingegen wird meist als Kennicott bezeichnet. Im Jahre 1938 wurden die Minen in Kennecott geschlossen. In den 28 Jahren ihres Betriebes haben die Bergwerke Kupfer im Wert von etwa 200 bis 300 Millionen Dollar zu Tage gefördert. Die Anlagen von Kennecott und die Wohnsiedlung McCarthy wurden 1938 fast "fluchtartig" verlassen. Seitdem stehen sie leer und haben ihr Äußeres in langen Jahren der Abgeschiedenheit recht wenig verändert.Die gesamten Anlagen der Minen und der Erzaufbereitung - wie auch ein großer Teil des Landes entlang der Straße von Chitina nach McCarthy - sind heute in privater Hand. (Inklusive: geführter Rundgang in Kennicott und McCarthy)


Tag 8: Valdez - Prince William Sound Fährpassage - Seward (130 Km)

Valdez: Der 1897 von Goldsuchern gegründete Ort liegt am Terminus der Alaska Pipeline. Während des Goldrausches landeten hier zahlreiche Goldsucher um auf dem “ Eagle Trail “ in Richtung Norden zu den Goldfeldern des Klondike zu ziehen. Anfang des 19 Jahrhunderts wurde dann in den Wrangell Mountains Kupfer entdeckt und zwischen Valdez und Cordova entbrannte ein Wettlauf um den Bau einer Eisenbahnlinie, die das Kupfer zu einem Umschlagplatz abtransportieren konnte. Dieses  wurde jedoch nie verwirklicht und bald darauf eingestellt. Sehenswert sind u.a.:

Das Valdez Museum | 217 Egan Drive: Das kleine Museum gibt einen Überblick über die lebendige Geschichte des Ortes von seiner Gründung im Jahre 1898 bis zum heutigen Tag. Die Ausstellungen befassen sich mit der Goldrauschzeit, dem Pipeline Bau, der 1989 havarierten Exson Valdez und dem Erdbeben von 1964.

Solomon Gulch Hatchery: Sie erreichen die Hatchery nach 6.9 Meilen auf dem Richardson Highway. Biegen Sie in die Dayville Road ab und folgen Sie der Strasse für 3.7 Meilen. Während der Saison lassen sich hier tausende von Lachsen beim Laichen beobachten.

Columbia Gletscher: Der Gletscher liegt 60 km nordwestlich von Valdez und bedeckt bei einer Länge von 50 km ein Gebiet von 1150 km². Er fließt von den Chugach Mountains an der Südküste Alaskas in die Columbia Bay im Prince William Sound. Auf zehn Kilometer Breite schiebt sich die Gletscherzunge ins Meer. Die Sohle liegt 700 m unter Wasser, die Höhe der Eiswand über dem Meeresspiegel beträgt zwischen 50 und 80 m. Der Columbia-Gletscher ist mit zwei Meter pro Tag einer der am schnellsten fließenden Gletscher Nordamerikas. In den vergangenen 25 Jahren hat er im Zuge der Gletscherschmelze 15 km an Länge verloren. Das kalte, nährstoffreiche Gletscherwasser sorgt im umliegenden Meer für eine hohe Planktondichte und somit für eine große Fischpopulation, infolge derer sich auch viele Beutegreifer wie z. B. Weißkopfseeadler, Möwen und Seehunde in der Nähe des Gletschers aufhalten. Benannt wurde der Gletscher von der Harriman-Alaska-Expedition im Jahr 1899 nach der Columbia University in New York. (Fährpassage nach Whittier Inklusive)



Tag 9: Seward | Kenai Fjords National Park

Kenai Fjords National Park: Da in diesem abgelegenen Abschnitt Alaska's keine Ansiedlung möglich war - die Küstenfelsen fallen steil ab in den Ozean und lassen nur Platz für ein enges Vegetationsband entlang der Küste - konnte sich die Tierwelt ungestört entfalten. So haben Besucher vor allem die Möglichkeit, den Reichtum an Meeressäugetieren und Vögeln zu bestaunen. Etwa 4000 Seelöwen - inklusive ein Bestand der seltenen Steller Seelöwenart, Seehunde und Seeotter leben in großen Kolonien auf Chiswell - und Pye Island und können von Bord den Ausflugsschiffen aus sehr gut beobachtet werden.  Weiterhin gibt es hier zahlreiche Brutplätze für Lummen, Puffins - Papageientaucher, Kormorane sowie Silber - und Bering  Möwen. Buckel -, Beluga -, und Orca Wale kann man ebenfalls sehr oft bei Ausflügen entdecken. An den Ufern der Fjorde nisten in hohen Sitkafichten zahlreiche Weißkopfseeadler. Erwähnenswert sind ebenfalls die hervorragen Lachs - und Heilbutt Angelmöglichkeiten. Acht mächtige Gletscher fliessen in langen Bahnen vom 1.800 qkm grossen Harding Icefield aus – einem Überbleibsel der letzten Eiszeit – in Richtung der Meeresarme. Bei durchschnittlich 15 Meter Neuschnee pro Jahr gefrieren die ungeheuren Schneemassen durch Kälte und Druck zu Eis, das dann von den Gletschern hinabgetragen wird wo sie mit donnerndem Getöse ins Meer “ kalben “. Auf diese Art und Weise haben die Gletscher in Jahrmillionen die langen Fjorde in das Küstengebirge geschnitten. (Inklusive Kenai Fjords Tageskreuzfahrt)


Tag 10: Seward - Homer (260 Km)

Auf dem Rückweg von Seward zweigt bei Tern Lake Junction der Sterling Highway nach Westen ab. Der zentrale Teil der Kenai-Halbinsel gilt als hervorragendes Jagd- und Angelrevier. Im Kenai River an der Westseite der Halbinsel kämpfen sich bis zu 40 kg schwere Königslachse stromaufwärs zu ihren Laichgründen. Soldotna und Kenai am Cook Inlet sind alte russische Siedlungsräume. Ausgemusterte Soldaten des Zaren erhielten hier Anfang des letzten Jahrhunderts Land zugewiesen und versuchten – ohne grossen Erfolg – Hafer und Kartoffeln anzubauen.  Von Soldotna erreicht man die Ortschaft Kenai über den Kenai Spur Highway. Der Ort wurde 1791 gegründet und ist damit die zweitälteste weisse Siedlung Alaskas. Gleich am Ortseingang befindet sich das moderne Kenai Visitors und Cultural Center. Etwas weiter am Steilufer über dem Kenai River liegt das rekonstruierte Fort Kenai das 1869 von den ersten amerikanischen Truppen in Alaska gegründet wurde sowie eine malerische russisch-orthodoxe Kirche von 1896. Hinter Soldotna verläuft der Sterling Highway dann am Meer entlang und bietet schöne Ausblicke auf die markanten und schneebedeckten Vulkankegel des 3109 m hohen Mt. Redoubt und des 3054 m hohen Mt. Illiamna. Nach Clam Gulch – das für seine essbaren Rasiermuscheln bekannnt ist – treffen Sie auf die kleine Siedlung Ninilchik. Die russiche-orthodoxe Kirche ist vom Dorf aus über einen kleinen Fussweg zu erreichen.  Bei Anchor Point wendet sich die Strasse nach Süden zur Kachemak Bay und bald darauf gelangt man zu einem Aussichtspunkt hoch über der Ortschaft Homer. Der östlich im Cook Inlet erkennbare Vulkan “ Augustine Island “ brach zuletzt 1986 aus und verdunkelte den Himmel über Homer für einige Tage.

Seward: Die ca. 3000 Einwohner große Hafenstadt, liegt eingerahmt von den majestätischen Kenai Mountains am oberen Ende der Resurrection Bay. Die nach dem amerikanischen Innenminister William Seward - der 1867 Alaska von den Russen kaufte - bennante Stadt ist verkehrsmäßig, durch Fähren, Bahn und Bus sehr gut erreichbar. Hauptattraktionen für Touristen ist der Kenai Fjords National Park dessen Naturschönheiten man an Bord diverser Ausflugsschiffe oder während einer geführten Kayak Tour entdecken kann. Jedes Jahr, am 4. Juli, findet in Seward der in Alaska bekannte Mt. Marathon Race statt - der zahlreiche Besucher anlockt.

Exit Glacier: Der Gletscher gehört zum 60 Km langen und 30 Km breiten Harding Icefield und ist über eine ca. 8 Meilen lange Zufahrtsstrasse der “Exit Glacier Road“ - die kurz vor Seward beginnt - erreichbar. Auf dem Harding Icefield Trail können Sie Kurzwanderungen unternehmen und einen beeindruckenden Blick auf den Gletscher genießen.

Alaska SeaLife Center: Das im Jahr 1998 eröffnete Center ist das einzige Rehabilationszentrum für Meeressäugetiere in Alaska.  Dem Besucher wird das Ecosystem der Unterwasserwelt Alaskas verdeutlicht und wissentschaftliche Erkenntnisse werden ausführlich erklärt. Weiterhin kann man in diesem Meereszoo die im Golf von Alaska beheimateten Tierarten in einem dem natürlichen Lebensraum bestmöglich nachgestellten Umfeld beobachten. Robben und verschiedene Wasservögel u.a. auch Papageientaucher leben in einem riesigen Meerwasserbecken aus Glas und man man kann ihre Bewegungen ober - und unterhalb der Wasseroberfläche verfolgen.

Angeltouren: Seward ist einer der besten Ausgangspunkte zum Heilbutt und Lachsangeln in Alaska. Zahlreiche Untenehmen bieten Tagestouren an, die in der Regel bereits gegen 6:30 h. morgens beginnen. Der Fang wird nach Rückkehr direkt am Hafen filetiert, verpackt und für den Transport vorbereitet. Das bekannte “Silver Salmon Derby“ findet jeweils im August statt und ist mit Preisgeldern von $250.000 eines der höchstdotierten in Alaska.


Tag 11: Homer

Bei schönem Wetter ist Homer schlichtweg atemberaubend: Schneebedeckte Berggipfel, aktive Vulkane und Gletscher umrahmen das tiefblau schimmernde Wasser der Kachemak Bay, an deren Nordufer das Städtchen liegt. Homer ist ein Dorado der Heilbuttangler, die vom weit in die Bucht hinausreichenden Homer Spit aus - einer gut 8 km langen Sandbank - mit den Charterbooten auf Fang gehen. An Land lohnt sich ein Bummel über die Pioneer Avenue mit ihren Restaurants und Galerien, oder ein Ausflug nach Halibut Cove und Seldovia denn angelockt durch die herrliche Lage hat sich in der Region eine Künstlerkolonie etabliert. Die schönsten Ausblicke über die weite Bucht haben Sie vom Skyline Drive und der East End Road. Die berühmteste und urigste Kneipe der Kenai-Halbinsel ist der Salty Dawg Saloon mit Sägemehl auf dem Boden und Rettungsringen an der Wand.

Seldovia: Mit einer Fähre gelangt man in gut 1.5 Stunden nach Seldovia, das auf der Südseite der Kachemak Bay liegt. Soldovia hat sich durch seine Abgeschiedenheit den Charme eines alten Fischerdorfes bewahrt. Lange hölzerne Bordwalks ziehen sich am Meer entlang an denen zahlreiche Gallerien, Shops und Restaurants liegen. (Ausflug Inklusive)

Halibut Cove: Man sollte auf keinen Fall einen Ausflug nach Halibut Cove versäumen und dieses nach Möglichkeit mit einem Abendessen im “The Saltry” Restaurant verbinden. Besuchen Sie zuerst die diversen Kunstgallerien entlang der hölzernen Boardwalks - Alaska at its Best ! - um dann gegen 18:00 h ihren reservierten Tisch auf der Terrasse (geschützt und beheizt mit traumhaftem Blick) oder im Restaurant einzunehmen. Die Küche ist hervorragend und die Anreise wert. Telefon 907-2357847 (Ausflug Inklusive)


Tag 12: Homer - Cooper Landing

Der 357-Einwohner-Ort, der sich am Nordende des Kenai Lake am Sterling Highway entlang erstreckt, ist das Tor zum berühmtesten Lachsfluss der Welt, dem Kenai River. Den Kern von Cooper Landing bildet ein Komplex aus fünf historischen Gebäuden (Mile 48.7). Zwischen Bergen und dem Ufer des Kenai River sind ein altes Postamt, ein Schulhaus aus den 50er Jahren und ein Wohnhaus eingebettet. Letzteres beherbergt heute das Cooper Landing Historical Society Museum. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war der Ort von Goldsuchern bewohnt, heute ist Cooper Landing eine Hochburg für Sportangler. Sportgeschäfte und Guides bringen ihre Gäste zu den besten Fischgründen auf dem Kenai River und dem Russian River, wo sie Lachse und Forellen sowie weitere einheimische Fischarten aus dem Wasser zu ziehen. Auf dem Russian River U.S. Forest Service Campground gibt es für die begeisterten Angler kein Halten. Schulter an Schulter stehen sie im Wasser und werfen ihre Angelruten aus. „Combat Fishing“ nennen die Einheimischen das Gewimmel aus Angelruten. Cooper Landing ist auch ein guter Einstiegsplatz zu Raftingtouren auf dem Kenai River - von gemütlichen Spazierfahrten bis zu rasanten Wildwassertouren durch den Kenai Canyon. Am Ende des Tages im, am oder auf dem Wasser erwarten die Angler und Rafter gemütliche Unterkünfte, Restaurants und zahlreiche andere Annehmlichkeiten.



Tag 13: Cooper Landing - Anchorage (130 Km)

Man verläßt Cooper Landing  auf dem Sterling Highway und fährt für einige Zeit entlang des Türkis schimmernden Kenai Lake. Kurz danach beginnt der Seward Highway und sie fahren durch die beeindruckenden Kenai Mountains und entlang des Turnagain Arms mit guten Beluga Wal - und Tierbeobachtungsmöglichkeiten nach Anchorage zurück. Hinweis: Über zwei Seitenstrassen erreicht man den bekannten Portage Glacier oder das Alyeska Resort - Alaska's größtes Skigebiet - das von zahlreichen Gletschern umrahmt wird.


Tag 14: Anchorage

Rückgabe des Mietwagens und Tour Ende. Individuelle Verlängerungen ihrer Alaska Reise können von uns problemlos vorgenommen werden. Wir empfehlen u.a. Bärenbeobachtungen im Katmai National Park, Reisen in die Glacier Bay oder eine Kreuzfahrt durch die spektakuläre Inside Passage. Wir beraten Sie gerne.


Inklusivleistungen

  • 13 Nächte in Mittelklasse und First-Class Hotels
  • Hotel Übernachtungs Steuern
  • 14 Tage Deluxe Van Reise - Max 8 Personen
  • Alle Transfers
  • Deutschsprachiger Reiseleiter
  • 13x Frühstück oder Früstücksbuffet
  • 2x Barbeque
  • 1x Abendessen
  • Reservierungsgebühren
  • Besuch bei einem Husky Züchter & Iditarod Veteran
  • Talkeetna: 1.5 St. Mt.Denali Rundflug mit Gletscherlandung
  • Fährpassage Valdez - Whittier
  • Homer: Ausflug nach Halibut Cove
  • Homer: Ausflug nach Seldovia
  • Denali National Park Park Bus Gebühren
  • Kenai Fjords Gletscher Kreuzfahrt
  • Seward Hafen Gebühren
  • Geführter Rundgang in McCarthy
  • Geführte Wanderung im Denali Park
  • Fairbanks: Riverboat Discovery Ausflug


 

Preise pro Person in US $ ab Anchorage | Min. Teilnehmer 6 Personen | Max. 8 Personen

REF Nummer MIN02 | Abreise Termine auf Anfrage
 Einzel    Doppel    Dreibett   Vierbett

May  | Mittelklasse & First Class Hotels

Juni - Juli - August | Mittelklasse & First Class Hotels

September | Mittelklasse & First Class Hotels

$5600.00

$5950.00

$5600.00

$4550.00

$4950.00

$4550.00

Anfrage

Anfrage

Anfrage

Anfrage

Anfrage

Anfrage



Zusätzliche Ausflüge | Preise in US$ gültig für Vorausbuchungen

REF Nummer MIN02 | Zusätzliches Ausflugsprogramm
Preis pro Person

Talkeetna: Erweiterter Denali Rundflug - Gesamt 2 Stunden

Fairbanks:  Mit dem Postflugzeug zum Polarkreis nach Arctic Village

Fairbanks: Golddredge #4

Whittier: Harriman Fjord Gletscher Kreuzfahrt

Seward: Husky Hundeschlitten Tour auf dem Godwin Gletscher

Valdez: Columbia Gletscher Kreuzfahrt

Cooper Landing: 1/2 Tag Lachsfischen auf dem Kenai River inkl. Guide

Cooper Landing: 2 St. Kenai River Float

$150.00

$310.00

  $70.00

$145.00

$559.00

$150.00

$185.00

$75.00




Aktuelle Informationen | LAST MINUTE REISEANGEBOTE

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